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Das Denken ändern, nur wie?

Lange habe ich mich gefragt, weshalb es mir so schwer fiel, mein Denken zu ändern. Es war ein Medientheoretiker, der mich zur Lösung brachte. Marshall McLuhan, geboren 1911, hatte bereits erkannt, wie Facebook einmal aussehen würde.

Aber erst einmal zum Anfang. Über die Gestaltung meiner Website kam ich mit der Frage in Kontakt, was ich tun muss, damit meine Website so richtig nach Zen aussieht. Ich versuchte ihr das angemessene Image zu verpassen.

Später brachte mich mein Web-Berater dazu, mich endlich um CSS und Barrierefreiheit zu kümmern. Also beschäftigte ich mich damit. Dass ich mich so richtig dafür zu begeistern begann, das hat sicher mit meinem Kontakt mit CSS ZEN GARDEN zu tun, eine Seite über die Schönheit des CSS Designs.

Doch es ging noch weiter, und zwar mit Marshall McLuhan. Seine zentrale These lautet ‚Das Medium ist die Botschaft‘. Und da ‚begriff‘ ich endlich, was ich zwar erkannt hatte, aber nicht in Worte fassen, nicht erklären und  demzufolge auch nicht so einfach umsetzen konnte:

Die Priorität des ‚Wie?‘. Mit dem Denken ist es ja erst einmal so, dass ich das ‚Was?‘ nie unmittelbar beeinflussen kann. Was ich tue, sage oder gerade für mich behalte, kann ich ja nicht willentlich steuern, das ‚passiert‘ – oder eben nicht.

Das ‚Wie?‘ kann ich zwar genauso wenig spontan in der Situation entscheiden, doch ich kann es praktizieren. Praktizieren kann ich das über Bewusstheit. Das funktioniert leider nicht von jetzt auf gleich, sondern verlangt Ausdauer und Konsequenz.

Es fehlt natürlich noch etwas, ich brauche zu aller erst grundsätzliches Wissen über das Denken an sich. Ohne das brächte mich alles Praktizieren nicht weiter.

Ich darf eben nicht vergessen, dass gerade auch beim Denken Theorie und Praxis ein Team sind. Für sich alleine funktionieren sie nicht.

Published inGedanken