Einfach konstruktiv denken

Ganz klar, das ist wesentlich angenehmer zu denken als destruktiv. Also bei mir ist das so. Denke ich konstruktiv, habe ich nicht nur ein gutes Gefühl, sondern auch kreative Ideen. Das passiert aber nicht, wenn ich destruktiv denke. Da kann ich gleich ins Bett gehen und mir die Decke über den Kopf ziehen. Doch kreativ zu denken hat noch eine ganz andere Dimension, denn nur so komme ich über meine aktuelle Situation hinaus, nur so kann ich „wachsen“. Hört sich geschwollener an, als es gemeint ist. Ich verstehe „wachsen“ als das Realisieren meiner Möglichkeiten. Also nichts Mystisches, nichts Magisches.

Ich muss immer wieder bereit sein, über meine gedankliche Grenzen hinauszudenken, um meine eigenen Grenzen in meinem eigenen Denken und Erleben erkennen zu können. Doch das geht ausschließlich mit konstruktivem Denken. Und nur, wenn ich diese Grenzen auch erkenne, kann ich überhaupt über sie hinausgehen. Wenn nicht, dann mache ich davor halt, ohne zu wissen, dass es eine Grenze ist, über die ich hinausgehen könnte. Was ich als absolute Grenze erlebe, muss ja nicht die tatsächliche Grenze sein. Also stelle ich meine gedanklichen Grenzen selbst immer wieder in Frage.

Doch sobald ich eine über das bisher Gedachte hinausgehende innere Überzeugung habe und mir ihrer gedanklich auch wirklich sicher bin, muss ich die damit einhergehenden Möglichkeiten noch tatsächlich verifizieren, bevor ich diese neu gewonnen Gedanken in meinen weiteren Überlegungen integriere, damit ich mich nicht in Traumgebilde verliere, um sie dann letztlich in meinem Leben zu realisieren und anzuwenden.

Und genau deswegen denke ich konstruktiv, um weiterzukommen.