Gemein!

Wenn einem das eigene Gutsein um die Ohren fliegt.

Ich bin ja ein Kind der 68er. Die Musik dieser Zeit liebte und liebe ich. Doch seit ich dieses Video mit Adorno gesehen habe, ist mir eines klar:

Wehe, man fällt auf sich selbst herein!

Gewalt, Elend und Ungerechtigkeit lässt sich weder in schöne Worte noch in tolle Lieder kleiden. Ganz anders ist da Bachs Toccata und Fugue. Da passt alles zusammen, Idee und Musik.

Ab sofort höre ich, wenn ich Lieder aus meiner Jugend höre, nur noch die Musik, nicht mehr die Worte. Aber nicht nur das. Ich habe immer wieder versucht, meine Gedanken an den Mann und natürlich auch an die Frau zu bringen. Doch solche Gedanken, wie ich sie hier auf meinem Blog schreibe, die lassen sich nicht marketingtechnisch umsetzen.

Manches kann man nicht verkaufen. Natürlich ist es etwas anderes, wenn einer oder mich auffordert, das mal darzulegen. Aber ein Geschäft lässt sich daraus nicht machen.

Wahrheit, im relativen Sinn verstanden, ist definitiv eine brotlose Kunst.