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Informationen

Information ist nicht etwas, das „einfach so“ vorliegt, sondern sie entsteht erst durch die Verarbeitung von Daten.

Dazu ist ein Prozess erforderlich der von einer Apparatur abgearbeitet wird. Mein Navi beispielsweise macht das. Aus den Daten von Ort, Ziel und Landkarte erhalte ich (idealerweise) die Information, welche Richtung ich einschlagen sollte.

Auch mein PC ist eine Datenverarbeitungsmaschine. Die beste Maschine dieser Art aber ist mein Gehirn. Nichts anderes ist das nämlich. Meine „Gedanken“ sind also nichts als Informationen, die ich aufgrund der mir zur Verfügung stehenden Daten „gedacht“, also erarbeitet beziehungsweise kombiniert habe.

Meine Gedanken, mein Wissen wie auch meine Erfahrungen und Erkenntnisse sind also nichts Ursprüngliches, sondern es sind verarbeitete Daten. Das muss ich genau auseinanderhalten, denn nur so kann ich abschätzen, ob ich die notwendigen Daten zur Verfügung hatte.

Weiß ich, dass die mir zur Verfügung stehenden Daten vielleicht nur ein Aspekt des Ganzen sind, werde ich viel vorsichtiger damit umgehen und sage nicht so schnell „ich weiß“. Und ich weiß auch, dass ich viele und oft viel zu viele Informationen bekomme, aber immer seltener über die wichtigen Grunddaten verfüge.

Die aber bräuchte ich, um mir ein eigenständiges Bild zu machen. Also ist die Frage, wer die Daten verarbeitet hat. Welche Daten hatte er überhaupt zur Verfügung? Welches Interesse hatte er dabei? Und so weiter und so fort.

Daten und Informationen – ein gewaltiger Unterschied. Informationen gegenüber bin ich äußerst vorsichtig geworden, seit ich mich damit beschäftige, Daten und Informationen auseinanderzuhalten.

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