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Manipulation

Kaum hatte ich den Text über Manifestation geschrieben, schlich sich der Begriff „Manipulation“ in meine Gedanken ein und wollte einfach nicht mehr verschwinden. Manipulation und Manifestation schließen sich gegenseitig aus. Und Manipulation funktioniert nur dann, wenn ich die Dinge methodisch betrachte.

Ohne Methode gibt es keine Manipulation. Andererseits gebietet die (geistige) Manifestation auf Manipulation zu verzichten. Ich schütze mich dabei auch vor sinnlosen Versuchen. Nur was im Einklang mit der Wirklichkeit ist, kann ich auch manifestieren. Ansonsten bleibt es nur eine Kopfgeburt, eine Fantasie.

Etwas methodisch zu manipulieren bedeutet, vor der Realisation die Manifestation einfach wegzulassen und durch eine Methode zu ersetzen. Das ist auch hilfreich – wenn die Manifestation blockiert wird. Das bedeutet, dass ich mir darüber Gedanken mache, wenn ich krank geworden bin. Die Frage ist ja, wie ich mich daran hindere, Gesundheit zu manifestieren!

Das ist manchmal (oder sogar oft) nicht einfach, denn ich bin ja nicht allmächtig. Nur wo ist die Grenze zwischen dem, auf das ich Einfluss habe und dem, worauf ich keinen Einfluss habe? Das ist erst einmal eine gedankliche Grenze, die stimmen kann oder auch nicht.

Andererseits kann ich mir diese Grenze bewusst machen, zumindest erst einmal ansatzweise. Immer da, wo ich etwas zu kontrollieren suche, manipuliere ich nämlich. Meist mit mäßigem Erfolg, denn Manipulation ist eben keine Manifestation. Jedenfalls nie mit der Leichtigkeit, die mit der Manifestation einhergeht.

Also suche ich es zu lassen, indem ich das Geschehen-Lassen manifestiere.

Published inAllgemein