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Selbstreflexion

Was ist bitte die Frage, auf die ich die Antwort bin? Also ich weiß, dass ich existiere, aber nicht, weshalb ich überhaupt existiere. Und mir ist auch klar, dass das Universum nur existiert, weil ich wie alles andere auch existiere, schließlich bin ich ja kein Quereinsteiger in das Universum.

Wir Menschen sind wie alles andere auch Natur. Man höre und staune. Immerhin schienen wir das endlich so langsam zu begreifen. Selbstverständlich sind wir nicht die Krone der Schöpfung, auch wenn wir das gerne wären.

Alles in der Natur hat, jedenfalls ist das meine Überzeugung, einen Sinn, einen Grund. Nur den verstehe ich nicht, wenn ich das Prinzip der Natur und damit der Evolution wie die Prinzipien des Universums nicht verstehe.

Da ich selbst Natur bin, bräuchten ich mich nur selbst genau zu beobachten, aber bitte ohne die üblichen zivilisatorischen Scheuklappen. Dann käme ich vielleicht auf die Frage, die zu der Antwort (also auch zu mir!) passt.

Das ‚Problem’ ist nämlich, dass ich oft ein Viereck aufmache, auch wenn mir in der Regel nur ein Dreieck bewusst ist: 1) Die Welt da draußen, 2) die Wahrnehmung 3) die Theorie darüber und dann, oft vergessen oder schlicht ignoriert und, nur oft übersehen, 4) mich selbst, der das Ganze nicht nur beobachtet, sondern bewerten. Die spannende Frage ist daher:

Wie bekomme ich das ‚Ich‘ aus der Betrachtung heraus?

Published inGedanken