Die Welt und wir

Die Welt, das sind wir, wir alle zusammen, alles, was über Bewusstsein verfügt. Also nicht nur wir Menschen, aber vor allem wir Menschen. Doch das bedeutet nicht, dass sich dessen jedes Lebewesen bewusst wäre.

Aber auch eine Fliege, Stechmücke oder Motte trifft Entscheidungen. Das merkt man sehr schnell, wenn man sie erschlagen möchte. Was ich natürlich bei Fliegen nicht tue, den die schaden mir nicht.

Und selbst ein Einzeller wie der Blob gestaltet die Welt. Er stellt erfreulicherweise so ziemlich alles in Frage, was der Mensch über intelligentes Leben zu wissen glaubt. Durch ihn lerne ich, dass Intelligenz nichts mit Gehirnen zu tun hat. Er kann komplexe Probleme lösen und zeigt erstaunliche Lern- und Kommunikationsfähigkeiten.

Das mich das von dem Sockel herunter holt, auf den wir uns oft so gerne stellen, tut erst einmal weh, aber es ist ganz heilsam. Und je mehr ich es überlege, desto interessanter ist es. Denn das bedeutet für mich letztlich, dass ich über viel mehr Möglichkeiten verfüge als gedacht.

Wenn ein Einzeller das kann, was kann dann erst ich?