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Was tun wir da nur?

Als ich Freunden und Bekannten einmal die Einleitung zu einem meiner Texte zu lesen gab, war ich überrascht, keinerlei Widerspruch zu den darin getroffenen Beobachtungen und Einschätzungen zu erfahren. Hier ein Auszug:

Wenn ich mich an die Gesichter der Passanten erinnere, mit ihren in den Gesichtern eingegrabenen Sorgen, mit ihren Hoffnungen, Träumen, Konflikten und Dramen, vor allem aber ihrem ständigen Bemühen, etwas darzustellen und irgendwie bedeutend oder besonders zu sein, dann ist es so offensichtlich, wie sehr sie sich etwas vormachen und wie sie mehr oder weniger den Bezug zu sich selbst und zum Leben verloren haben.

Ich bin der Überzeugung, dass sich sehr viele Menschen bewusst sind, dass in ihrem Leben und in der Welt „etwas“ nicht stimmig ist. Vor allem Führungskräfte wissen darum, was es heißt, nicht nur alleine, sondern allein gelassen zu sein, in einer Welt leben und arbeiten zu müssen, die von Feindseligkeiten geprägt ist, in der das ehrliche Feedback die Ausnahme ist und Anerkennung meist nur im Erreichen von Zielen erlangt werden kann.

Published inGedanken