Weltsichten

Meine, Deine, unsere Welt? Üblich ist, dass ich in meinem Weltbild wie in einer (Seifen-) Blase lebe und aus dieser Blase heraus die Welt wahrnehme, einer Blase, die sich manchmal mit anderen (Seifen-)Blasen verbindet, sich gegen wieder andere jedoch abgrenzt.
Üblich ist auch, dass ich mir meiner (Seifen-)Blase nicht bewusst bin und mein Weltbild deshalb nicht hinterfrage.

Ein Weltbild ist nie vollständig; es ist idealerweise ständig in Bewegung und speist sich aus dem Wissen, den Erkenntnissen und den Erfahrungen, die ich mache. Der wirkliche Ärger mit Wahrheiten und auch mit Weltbildern ist, dass es sie nicht gibt, es sind nur Beschreibungen der Wirklichkeit aus unterschiedlichsten Perspektiven, so, wie sie jeder für sich wahrnimmt; um sie dann in ein philosophisches Konzept zu packen, mal mehr, mal weniger bewusst, aber immer, um sich in der Welt zu orientieren.